
Entdecke Springbank, Longrow und Hazelburn – drei außergewöhnliche Single Malt Scotch Whiskys aus einer legendären Brennerei.
Willkommen in der faszinierenden Welt von Springbank – eine der letzten unabhängigen, familiengeführten Brennereien Schottlands und dem pulsierenden Herzen der historischen Whisky-Region Campbeltown. Seit 1828 produziert die Mitchell-Familie an diesem einzigartigen Ort außergewöhnliche Single Malt Whiskys nach jahrhundertealten Traditionen.
Springbank ist die einzige schottische Brennerei, die jeden einzelnen Produktionsschritt selbst durchführt: vom traditionellen Mälzen der Gerste auf historischen Mälzböden über die charakteristische zweieinhalbfache Destillation bis zur Abfüllung – alles geschieht vor Ort in Campbeltown, ohne Automatisierung, ohne Kompromisse.
Die drei Gesichter von Springbank:
Springbank – Klassischer Campbeltown-Stil mit perfekter Balance aus Frucht, Salz und dezentem Torfrauch. Zweieinhalbfach destilliert.
Longrow – Intensiv rauchig und stark getorft, begeistert selbst hartgesottene Islay-Liebhaber. Zweifach destilliert.
Hazelburn – Elegant, fruchtig und ungetorft mit cremiger Textur. Dreifach destilliert.
Jede Flasche ist ein Stück lebendige Geschichte, handwerkliche Meisterschaft und der unbeirrbare Beweis, dass Qualität und Tradition niemals der Effizienz geopfert werden dürfen.
→ Springbank Whiskys entdecken
"Mein erster Springbank hat mich komplett überrumpelt. Diese Salzigkeit! Diese ölige Textur! Das war so anders als alles, was ich kannte. Seitdem bin ich süchtig nach dem Campbeltown-Stil."
Inhalt dieser Seite
- Springbank auf einen Blick
- Die Springbank Brennerei
- Springbank, Longrow & Hazelburn
- Springbank Produktion
- Die bewegte Geschichte
- Häufige Fragen (FAQ)
Wenn du durch die schwere Holztür der Springbank Brennerei trittst, spürst du sofort: Hier ticken die Uhren anders. Während andere Brennereien längst auf Automatisierung setzen, arbeiten hier noch echte Handwerker – Tag für Tag, Schicht für Schicht, seit fast 200 Jahren.
Die Mitchell-Familie hätte ihre Brennerei dutzende Male verkaufen können. An große Konzerne, für viel Geld. Doch sie blieben ihrer Vision treu: Qualität vor Quantität. Tradition vor Effizienz. Charakter vor Profit. Das Ergebnis? Einige der begehrtesten Whiskys der Welt.
Springbank auf einen Blick
| Land | Schottland |
| Region | Campbeltown |
| Gründungsjahr | 1828 |
| Besitzer | J&A Mitchell & Co. Ltd (Familie Mitchell seit 1837) |
| Bedeutung des Namens | Schöne Bank / Heilige Bank |
| Aussprache | spring-bänk |
| Status | Geöffnet |
| Jährliche Produktionsmenge | 750.000 Liter |
| Maischbottich (mash tun) | Gusseisen mit offenem Deckel (über 100 Jahre alt) |
| Gärtanks (wash back) | Sechs aus skandinavischen Lärchenholz |
| Brennstufe 1 | Eine Wash Still mit 10.000 Liter (direkt mit offener Flamme befeuert) |
| Brennstufe 2 | Zwei Spirit Stills mit je 6.000 Liter |
| Destillationsmethode | Zweieinhalbfach (einzigartig in Schottland) |
| Besonderheiten | Eigenes Floor Malting, 100% vor Ort produziert (vom Mälzen bis zur Abfüllung), Worm Tub Kondensatoren, keine Kältefiltrierung |
| Adresse | Springbank Distillery 85 Longrow Campbeltown PA28 6EX Schottland Homepage der Brennerei: https://www.springbank.scot/ |
| Hausstil |
Springbank: Malzige Süße, Maritime Salznoten, leichter Torfrauch, Zitrus- und Apfelnoten Longrow: Intensiv rauchig, Erdige und medizinische Noten, dunkle Schokolade, maritime Würze Hazelburn: Reife Früchte, Vanille und Malz, leichte Honigsüße, sante Eichenwürze |
Die Springbank Brennerei – Campbeltowns Whisky-Juwel

Springbank in Campbeltown – Schottlands historische Whisky-Hauptstadt
Die Springbank Brennerei befindet sich in Campbeltown, einer historischen Hafenstadt auf der Kintyre-Halbinsel im Westen Schottlands. Diese malerische Region liegt etwa drei Stunden Autofahrt südwestlich von Glasgow und ist einer der fünf offiziell anerkannten Scotch Whisky-Produktionsregionen Schottlands. Campbeltown war im viktorianischen Zeitalter des 19. Jahrhunderts das absolute Zentrum der schottischen Whiskyindustrie und wurde aufgrund seiner beeindruckenden Anzahl an Brennereien stolz als "Whisky-Hauptstadt der Welt" bezeichnet.
In der Blütezeit der Stadt existierten über 30 aktive Brennereien gleichzeitig, die Tag und Nacht produzierten und ihre Erzeugnisse über den geschäftigen Hafen in alle Welt verschifften. Als der viktorianische Schriftsteller und Brennerei-Historiker Alfred Barnard 1885 Campbeltown besuchte, tourte er durch 21 Destillerien und proklamierte Campbeltown zur "Whisky City". Die 21 Campbeltown-Brennereien produzierten zu dieser Zeit etwa 9 Millionen Liter (2 Millionen Gallonen) Whisky pro Jahr. Der schnelle Seeweg nach Glasgow in Kombination mit lokalen Kohlevorkommen trieb den Whisky-Boom in Campbeltown voran.
Heute sind von dieser einst florierenden Whiskyindustrie nur noch drei aktive Brennereien übrig geblieben: Springbank, Glen Scotia und Glengyle (deren Whisky unter dem Namen Kilkerran vermarktet wird). Springbank ist zweifellos die bekannteste und angesehenste dieser drei Brennereien und gilt als das pulsierende Herz und die Seele der Campbeltown-Whiskyregion.
"Springbank ist nicht nur eine Brennerei – es ist ein lebendiges Museum schottischer Whisky-Tradition. Jeder Schluck erzählt die Geschichte von fast 200 Jahren ungebrochenem Handwerk."
Springbank – Eine über 195-jährige Familientradition
Springbank wurde 1828 gegründet und ist seit 1837 durchgehend im Besitz der Mitchell-Familie. Diese außergewöhnliche Kontinuität über fast zwei Jahrhunderte macht Springbank zur ältesten unabhängigen, familiengeführten Brennerei Schottlands. In einer Industrie, die zunehmend von multinationalen Konzernen dominiert wird, ist diese langfristige Familienverwaltung eine absolute Seltenheit und ein bemerkenswertes Alleinstellungsmerkmal.
Die Geschichte der Mitchell-Familie in Campbeltown reicht bis in die 1660er Jahre zurück, als sie aus den schottischen Lowlands in die Region auswanderten. Einige Familienmitglieder arbeiteten bereits als Mälzer, was sie perfekt für die aufstrebende Whiskykultur Campbeltowns positionierte. Die Region hatte ihre Wurzeln in der Rolle der Stadt als Schmuggelzentrum während des 17. und 18. Jahrhunderts, als die illegale Destillation von Uisge Beatha unter strengen Steuervorschriften florierte.
Springbank wurde ursprünglich von den Reid-Brüdern gegründet, die durch Heirat mit den Mitchells verwandt waren. Die Brennerei entstand auf dem Gelände einer früheren illegalen Brennerei, die von Archibald Mitchell betrieben wurde. Als Springbank 1828 ihre Lizenz erhielt, wurde sie die 14. lizenzierte Brennerei in Campbeltown. 1837 übernahmen die Brüder John und William Mitchell, Söhne von Archibald Mitchell, den Besitz von Springbank von den Reid-Brüdern, die in finanzielle Schwierigkeiten geraten waren.
1872 gründeten John Mitchell und sein Sohn Alexander das Unternehmen J&A Mitchell & Company, das bis heute die Brennerei besitzt und betreibt. 1887 wurde J. & A. Mitchell Co Ltd gegründet, um die zukünftige Eigentümerschaft der Mitchell-Familie an Springbank zu sichern. Diese langfristige Familienverwaltung ermöglicht es der Brennerei, Entscheidungen zu treffen, die auf Vermächtnis, Qualität und langfristigen Wert ausgerichtet sind, anstatt kurzfristigen kommerziellen Trends oder Quartalszahlen zu folgen.
2023 verstarb der langjährige Chairman Hedley G. Wright, der Ur-Ur-Urenkel von Archibald Mitchell. Der Besitz der Firma wurde in drei Treuhandfonds gelegt, und ein Familienmitglied wurde in den Vorstand berufen, um die langjährige Familienverbindung aufrechtzuerhalten. Diese Struktur stellt sicher, dass Springbank auch in Zukunft seinen traditionellen Ansatz beibehalten und gleichzeitig innovativ bleiben kann.
Das Alleinstellungsmerkmal: Springbanks traditionelle Herstellung
Springbank ist eine von nur ganz wenigen schottischen Brennereien, die jeden einzelnen Schritt des Whiskyherstellungsprozesses zu 100 Prozent vor Ort durchführt, vom Mälzen der Gerste bis zur Abfüllung des fertigen Produkts in die Flasche. Während einige wenige andere Brennereien einen Teil ihrer Gerste selbst mälzen oder eigene Abfüllanlagen betreiben, wird bei Springbank beides vollständig intern durchführt. Dieser vollständig integrierte Produktionsprozess wird oft als "The Springbank Way" bezeichnet und ist ein eindrucksvolles Zeugnis für das kompromisslose Engagement der Brennerei für Tradition, Authentizität und Qualität.
Die Brennerei verfügt über zwei traditionelle Malzböden (Floor Maltings), auf denen etwa 70 Prozent der verwendeten Gerste nach jahrhundertealten Methoden von Hand verarbeitet wird. Dies ist harte, körperliche Arbeit, die in der modernen Whiskyindustrie nahezu ausgestorben ist. Springbank beschäftigt in der Produktion deutlich mehr Mitarbeiter als viele größere, hochautomatisierte Brennereien. In der gesamten Produktion gibt es keinen einzigen Computer – alles wird manuell gesteuert und überwacht.
Diese Philosophie der manuellen Arbeit und des traditionellen Handwerks ist nicht nur eine romantische Hommage an die Vergangenheit, sondern eine bewusste strategische Entscheidung für Qualität über Quantität, für Charakter über Effizienz. Springbank Whisky wird nicht in Massenproduktion hergestellt, sondern in begrenzten Mengen mit höchster Sorgfalt und Aufmerksamkeit für jedes Detail.
Drei verschiedene Single Malt Whiskys aus einer Brennerei
Eine weitere außergewöhnliche Besonderheit von Springbank ist die Produktion von drei völlig unterschiedlichen Single Malt Scotch Whisky-Stilen am selben Standort. Jeder dieser drei Whiskys hat seinen eigenen, unverwechselbaren Charakter, und zusammen repräsentieren sie das gesamte Spektrum schottischer Whiskyherstellung:
Springbank – Der klassische Campbeltown Single Malt
Springbank ist der Flaggschiff-Whisky der Brennerei und verkörpert den klassischen Campbeltown-Stil. Er ist mittelstark getorft mit etwa 7-8 ppm (parts per million) Phenol und wird zweieinhalbfach destilliert. Dieser ungewöhnliche Destillationsprozess kombiniert Elemente der zweifachen und dreifachen Destillation: Während einige Teile des Spirits zweimal durch die Brennblasen laufen, durchlaufen andere Teile drei Destillationen.
Der fertige Spirit verlässt die Brennblase mit einem Alkoholgehalt von etwa 71-72 Prozent. Diese besondere Destillationsmethode verleiht dem Springbank Whisky einen mittleren Körper mit einer perfekten Balance zwischen fruchtigen und küstennahen Aromen. Typische Geschmacksnoten umfassen Honig, Zitrusfrüchte (besonders Orangen und Zitronen), Vanille, Karamell, maritime Salzigkeit, dezenten Torfrauch und eine charakteristische leicht ölige Textur.
Springbank 10 Jahre ist der Einstiegswhisky und eine der gefragtesten Abfüllungen der Brennerei. Er reift in einer Kombination aus 60 Prozent Ex-Bourbon-Fässern und 40 Prozent Sherry-Fässern und wird mit 46 Prozent Alkoholgehalt abgefüllt. Trotz seines relativ jungen Alters bietet dieser Single Malt Whisky eine bemerkenswerte Komplexität und Vielschichtigkeit, die ihn zu einem Favoriten unter Whisky-Kennern macht.
Die Springbank-Range umfasst weitere Altersangaben wie den Springbank 12 Jahre Cask Strength, den Springbank 15 Jahre, den Springbank 18 Jahre, den Springbank 21 Jahre und den seltenen Springbank 25 Jahre und Springbank 30 Jahre. Zusätzlich veröffentlicht die Brennerei regelmäßig limitierte Sonderabfüllungen mit verschiedenen Fassfinishes.
Longrow – Der stark getorfte Whisky
Longrow ist die stark getorfte Variante von Springbank und wurde erstmals in den Jahren 1973/1974 als Experiment produziert, um einen rauchigen Whisky im Stil der Islay-Whiskys auf dem Festland herzustellen. Der Name Longrow ehrt eine historische, stillgelegte Nachbarbrennerei, die einst neben Springbank stand. Das ehemalige Longrow-Gebäude dient heute als Abfüllhalle von Springbank.
Longrow wird mit stark getorftem Malz hergestellt, das einen Phenolgehalt von etwa 50-55 ppm aufweist. Das Malz wird für 48 Stunden über Torffeuern gedarrt – doppelt so lange wie bei Springbank. Der Whisky wird zweifach destilliert, was zu einem schwereren, öligeren Destillat führt, das die Brennblase mit einem Alkoholgehalt von etwa 68 % vol verlässt.
Der charakteristische Geschmack von Longrow Single Malt Whisky ist intensiv rauchig mit erdigen, medizinischen Noten, ergänzt durch maritime Salzigkeit, Leder, Zitrusfrüchte und eine cremige Süße. Der Longrow Peated ist die Einstiegsabfüllung und bietet Liebhabern stark getorfter Whiskys ein intensives, rauchiges Erlebnis, das mit den besten Islay-Whiskys mithalten kann.
Die Longrow-Range umfasst auch den Longrow 18 Jahre, den Longrow 21 Jahre und die jährlich limitierte Longrow Red-Serie, bei der verschiedene Rotweinfässer für das Finish verwendet werden. 2024 wurde auch der Longrow 100 Proof eingeführt, eine Hommage an historische Produktionsmethoden, die mit 57,1 % vol abgefüllt wird.
Hazelburn – Der ungetorfte, dreifach destillierte Whisky
Hazelburn ist der jüngste der drei Whiskystile und wurde erstmals 1997 destilliert. Auch dieser Name erinnert an eine historische Campbeltown-Brennerei, die von 1825 bis 1925 betrieben wurde und zeitweise die größte Brennerei der Stadt war. Als Alfred Barnard 1885 die Hazelburn-Brennerei besuchte, verfügte sie über eine jährliche Produktionskapazität von 250.000 Gallonen und war damit die größte in Campbeltown.
Hazelburn wird aus völlig ungetorftem, luftgetrocknetem Malz hergestellt und ist dreifach destilliert – eine Seltenheit in Schottland, wo traditionell zweifach destilliert wird. Neben Auchentoshan in den Lowlands ist Hazelburn einer der wenigen dreifach destillierten schottischen Single Malts. Die dreifache Destillation erzeugt einen leichteren, feineren, eleganteren Spirit mit einem höheren Alkoholgehalt von 74-76 Prozent nach der Destillation.
Der Geschmack von Hazelburn Whisky ist deutlich leichter und fruchtiger als seine Geschwister. Typische Aromen umfassen Honig, Vanille, Toffee, gebackene Ananas, Zitronensorbet, grüne Äpfel, getrocknete Orangen, eine cremige Textur (erinnert an Pastel de Nata oder Vanillepudding) und subtile erdige Noten.
Hazelburn 10 Jahre ist die Flaggschiff-Abfüllung dieser Range. Es gibt auch den Hazelburn 12 Jahre und gelegentliche Sonderabfüllungen wie den Hazelburn Sherry Wood, der ausschließlich in Oloroso-Sherry-Fässern reift. 2022 wurde der Hazelburn 21 Jahre veröffentlicht – der älteste Hazelburn bis dato.
Hazelburn macht nur etwa 10 Prozent der gesamten Springbank-Produktion aus, was diese Abfüllungen besonders begehrt und schwer zu finden macht.
Produktionskapazität und Verfügbarkeit
Die Produktionskapazität von Springbank liegt bei etwa 750.000 bis 1 Million Litern pro Jahr, was deutlich geringer ist als bei großen industriellen Brennereien, die oft 10 Millionen Liter oder mehr produzieren. Diese begrenzte Produktion, kombiniert mit der kompromisslosen Qualität und dem Kultstatus der Marke, macht Springbank Whisky besonders begehrt.
Flaschen von Springbank, besonders limitierte Editionen und ältere Jahrgänge, sind oft schwer zu bekommen und vergriffen, sobald sie auf den Markt kommen. Der Springbank 10 Jahre, der Springbank 12 Year Old Cask Strength und der Longrow Peated gehören zu den meistgesuchten regulären Abfüllungen. Sammler und Enthusiasten weltweit konkurrieren um jede neue Veröffentlichung.
Auszeichnungen und Anerkennung in der Whisky-Welt
Springbank hat im Laufe der Jahre zahlreiche prestigeträchtige Auszeichnungen erhalten, die die außergewöhnliche Qualität ihrer Whiskys belegen. Longrow Peated wurde 2013 zum besten Campbeltown Single Malt bei den World Whiskies Awards gekürt. Die Brennerei hat auch den prestigeträchtigen "Trifecta Award" für drei aufeinanderfolgende Jahre gewonnen und wurde wiederholt als beste Brennerei ausgezeichnet.
Renommierte Whisky-Kritiker wie Serge Valentin von WhiskyFun loben Springbank regelmäßig in höchsten Tönen. Der Springbank 10 Jahre wird oft als "#1 bang-for-your-buck Whisky" und "utter star-killer" bezeichnet. Viele Kritiker betrachten Springbank als eine der besten Brennereien Schottlands, wenn nicht sogar der Welt.
Besucherzentrum und Brennerei-Touren
Die Brennerei bietet geführte Touren an, bei denen du den gesamten Produktionsprozess hautnah erleben kannst – von den Mälzböden über die Maischbottiche und Gärbottiche bis zu den kupfernen Brennblasen und den atmosphärischen Lagerhäusern. Im Gegensatz zu vielen anderen schottischen Brennereien ist das Fotografieren in allen Produktionsbereichen erlaubt, was die Offenheit und den Stolz von Springbank auf ihre traditionellen Methoden unterstreicht.
Das Besucherzentrum bietet auch die Möglichkeit, Whiskys aus allen drei Ranges zu verkosten und exklusive Distillery-Only-Abfüllungen zu erwerben, die nur vor Ort erhältlich sind.
"Die Tour durch Springbank war das Highlight meiner Schottland-Reise. Keine sterile Show-Brennerei – du siehst echte Arbeiter bei der Arbeit, riechst den Malz, fühlst die Geschichte in jedem Winkel. Und fotografieren ist überall erlaubt!"
Springbank Produktion – Traditionelle Whisky-Herstellung

Traditionelles Floor Malting – Der Grundstein des Geschmacks
Der Produktionsprozess bei Springbank beginnt mit dem Mälzen der Gerste – einem Schritt, den die allermeisten modernen Brennereien längst an industrielle Großmälzereien ausgelagert haben. Springbank ist eine der wenigen Brennereien in Schottland, die ihre eigene Gerste mit traditionellen Floor-Malting-Methoden selbst mälzt, und die einzige, die dies für ihre gesamte Produktion tut.
Der Mälzprozess beginnt mit der Auswahl hochwertiger schottischer Gerste. Die Gerste wird zunächst in großen Wannen mit kühlem, sauberem Wasser aus dem Crosshill Loch eingeweicht. Das Loch liegt in den Hügeln oberhalb von Campbeltown und liefert klares, weiches Wasser, das ideal für die Whiskyproduktion ist. Die Gerste bleibt bis zu drei Tage im Wasser, wobei sie regelmäßig belüftet wird. Während dieser Zeit nimmt die Gerste Feuchtigkeit auf, quillt auf und beginnt zu keimen.
Anschließend wird die feuchte Gerste in einer etwa 15 Zentimeter tiefen, gleichmäßigen Schicht auf den beiden Mälzböden (Malting Floors) ausgebreitet. Jeder Mälzboden kann etwa 10 Tonnen Gerste aufnehmen. Das sechsköpfige Produktionsteam arbeitet in drei Schichten rund um die Uhr und wendet die Gerste mindestens zweimal pro Schicht mit traditionellen hölzernen Malzschaufeln. Dieses regelmäßige Wenden ist entscheidend, um die Gerste zu belüften, gleichmäßig zu verteilen und zu verhindern, dass sich die Wurzeln der keimenden Körner miteinander verheddern.
Während der Keimung, die bis zu vier Tage dauern kann, entwickelt sich in der Gerste das Enzym Diastase, das später die Stärke in vergärbaren Zucker umwandelt. Der Mälzer muss den Prozess genau überwachen und die Temperatur und Feuchtigkeit kontrollieren, um sicherzustellen, dass die Keimung zum optimalen Zeitpunkt gestoppt wird.
Darren und Torfung – Die Entstehung der Aromen
Sobald die Gerste den gewünschten Keimungsgrad erreicht hat, wird sie in die Darre (Kiln) transportiert. Hier wird das Malz getrocknet, um die Keimung zu stoppen und das Malz haltbar zu machen. Es ist in diesem Schritt, wo die ersten wesentlichen Unterschiede zwischen den drei Whisky-Stilen entstehen.
Je nachdem, ob Springbank, Longrow oder Hazelburn produziert wird, wird das Malz über einem Torffeuer, über heißer Luft oder über einer Kombination aus beidem getrocknet:
Für Springbank: Das Malz wird mit einer Mischung aus Torf und Kohle gedarrt, um eine moderate Torfung von etwa 7-8 ppm zu erreichen. Der Torf wird für eine begrenzte Zeit verwendet, gefolgt von Kohle oder heißer Luft, um den Trocknungsprozess abzuschließen.
Für Longrow: Das Malz wird für volle 48 Stunden kontinuierlich über Torffeuern gedarrt, was zu einem intensiven Phenolgehalt von 50-55 ppm führt. Dies ist vergleichbar mit den stark getorften Whiskys von Islay.
Für Hazelburn: Das Malz wird ausschließlich mit heißer Luft getrocknet, ohne jeglichen Torfkontakt, was zu einem völlig ungetorften Malz führt.
Der verwendete Torf stammt traditionell von der Insel Islay, wo der Torf besonders reich an maritimen Einflüssen ist. Diese geografische Verbindung trägt zu den charakteristischen salzigen und maritimen Noten bei, die in Springbank- und Longrow-Whiskys zu finden sind.
"Als ich zum ersten Mal durch die Brennerei ging und die Männer auf den Mälzböden ihre Gerste wenden sah, wurde mir klar: Das hier ist kein Museum. Das ist lebendiges Handwerk. Der Geruch, die Atmosphäre, die Leidenschaft – das kann keine moderne Anlage reproduzieren."
Maischen – Die Extraktion der Zucker
Nach dem Darren wird das getrocknete Malz in einer traditionellen Porteus-Mühle aus den 1940er Jahren zu feinem Schrot gemahlen, dem sogenannten Grist. Die Mühle produziert eine spezifische Mischung aus groben Schalen, mittlerem Grieß und feinem Mehl, die optimal für die Zuckerextraktion ist.
Dieser Grist wird dann in einem gusseisernen Maischbottich (Mash Tun) mit offenem Deckel, der über 100 Jahre alt ist, mit heißem Wasser vermischt. Der Maischbottich hat einen Durchmesser von etwa 3 Metern und ist mit rotierenden Rührarmen ausgestattet, die das Malzschrot und das Wasser gründlich vermischen.
Der Maischprozess erfolgt in mehreren Stufen mit steigenden Wassertemperaturen:
· Erstes Wasser: etwa 63°C – extrahiert die meisten Zucker
· Zweites Wasser: etwa 80°C – extrahiert weitere Zucker
· Drittes Wasser: etwa 90°C – spült die letzten Zuckerreste aus (dieses Wasser wird für die nächste Maische wiederverwendet)
Dieser Prozess extrahiert die fermentierbaren Zucker aus dem Malz und erzeugt eine zuckerhaltige Flüssigkeit, die Würze (Wort) genannt wird. Die klare, bernsteinfarbene Würze wird dann aus dem Maischbottich abgelassen, durch einen Kühlapparat geleitet und in die Gärbottiche gepumpt.
Gärung – Die Entstehung von Alkohol und Aromen
Die gekühlte Würze wird in sechs Gärbottiche (Washbacks) aus Bootskin-Lärche gepumpt. Diese traditionellen hölzernen Bottiche sind etwa 4,5 Meter hoch und fassen jeweils mehrere tausend Liter. Holzbottiche, obwohl schwieriger zu reinigen und zu pflegen als moderne Edelstahlbottiche, tragen zur Charakterbildung des Whiskys bei, da sie eine leichte bakterielle Flora beherbergen, die zusätzliche Geschmackskomplexität erzeugt.
Der Würze wird nun Hefe zugesetzt, die den Zucker in Alkohol und Kohlendioxid umwandelt. Die Gärung bei Springbank dauert zwischen 72 und 110 Stunden – deutlich länger als bei vielen anderen Brennereien, wo oft nur 48-60 Stunden üblich sind. Diese verlängerte Gärzeit ist entscheidend für den charakteristischen Springbank-Stil.
Während der ersten 48 Stunden findet die hauptsächliche alkoholische Gärung statt, wobei die Temperatur in den Bottichen auf bis zu 33°C ansteigt. Nach dieser intensiven Phase verlangsamt sich die Gärung, aber die längere Verweildauer ermöglicht bakterielle Aktivität und die Bildung von Estern – aromatischen Verbindungen, die zu den fruchtigen, floralen und komplexen Sekundäraromen beitragen, die den fertigen Whisky charakterisieren.
Nach Abschluss der Gärung entsteht eine trübe, bierähnliche Flüssigkeit mit etwa 7-8 Prozent Alkoholgehalt, die Wash genannt wird. Diese Wash bildet die Grundlage für die Destillation.
Das einzigartige Destillationssystem – Drei Stills, drei verschiedene Methoden
Die Destillation ist das Herzstück der Whiskyproduktion, und hier zeigt sich die wahre Kunst und Innovation von Springbank. Die Brennerei verwendet drei kupferne Brennblasen (Pot Stills): eine Wash Still und zwei Spirit Stills.
Die Wash Still hat ein Fassungsvermögen von 10.000 Litern und ist in Schottland einzigartig, da sie mit einer offenen Flamme beheizt wird, während die beiden Spirit Stills (jeweils 6.000 Liter Fassungsvermögen) mit Dampfschlangen beheizt werden. Die direkte Feuerbeheizung der Wash Still verleiht dem Spirit zusätzlichen Charakter, da das Kupfer an den heißesten Stellen leicht karamellisiert und reichhaltigere, schwerere Aromen erzeugt.
Alle drei Brennblasen haben eine traditionelle "Speyside"-Form mit breiten, kugelförmigen Deckeln und hohen, konischen Hälsen. Die Form der Brennblasen beeinflusst den Kupferkontakt und damit die Reinheit und den Charakter des Destillats.
Der Destillationsprozess unterscheidet sich fundamental je nach produziertem Whisky-Stil:
Springbank – Zweieinhalbfache Destillation (2,5-fach)
Dies ist der charakteristischste und ungewöhnlichste Aspekt von Springbank. Die zweieinhalbfache Destillation funktioniert folgendermaßen:
1. Die Wash wird in der Wash Still destilliert, wodurch Low Wines mit etwa 20-25 Prozent Alkohol entstehen.
2. Etwa zwei Drittel dieser Low Wines werden direkt in die erste Spirit Still zur zweiten Destillation überführt.
3. Das verbleibende Drittel der Low Wines wird gesammelt und mit den Feints (Vor- und Nachlauf) der vorherigen Destillation gemischt.
4. Diese Mischung wird erneut in die Wash Still destilliert (die "halbe" Destillation), wodurch ein stärkeres Zwischenprodukt entsteht.
5. Dieses Zwischenprodukt wird dann in die zweite Spirit Still überführt und destilliert.
Das Ergebnis ist, dass einige Teile des finalen Spirits zweimal durch die Brennblasen gelaufen sind, während andere Teile dreimal destilliert wurden – daher die Bezeichnung "zweieinhalbfach". Der Stillman (Destillateur) muss während des Prozesses sorgfältig die Menge des Spirits beurteilen, die die "halbe" zusätzliche Destillation durchläuft, um Konsistenz zu gewährleisten.
Der fertige Springbank New Make Spirit hat einen Alkoholgehalt von etwa 71-72 Prozent und kombiniert die Schwere und den Charakter einer zweifachen Destillation mit der Eleganz und Reinheit einer dreifachen Destillation.
Longrow – Zweifache Destillation
Longrow folgt dem traditionelleren schottischen Destillationsprozess:
1. Die Wash wird in der Wash Still destilliert, wodurch Low Wines entstehen.
2. Diese Low Wines werden in die Spirit Still mit dem Worm Tub (Rohrbündelkondensator) überführt und ein zweites Mal destilliert.
Die zweifache Destillation, kombiniert mit dem Worm Tub, erzeugt ein schwereres, öligeres, charaktervolleres Destillat mit mehr Kongeneren (Geschmacksstoffen). Der Longrow New Make Spirit verlässt die Brennblase mit einem Alkoholgehalt von etwa 68 Prozent.
Hazelburn – Dreifache Destillation
Hazelburn durchläuft den aufwendigsten Destillationsprozess:
1. Die Wash wird in der Wash Still destilliert, wodurch Low Wines entstehen.
2. Die Low Wines werden in die erste Spirit Still destilliert, wodurch ein Zwischenprodukt mit etwa 50 Prozent Alkohol entsteht.
3. Dieses Zwischenprodukt wird ein drittes Mal in die zweite Spirit Still destilliert.
Die dreifache Destillation erzeugt einen leichteren, feineren, eleganteren Spirit mit einem höheren Alkoholgehalt von 74-76 Prozent. Dieser Prozess entfernt mehr schwere Öle und Kongenere, was zu einem sanfteren, fruchtigen Charakter führt.
Worm Tubs – Traditionelle Kondensation
Eine weitere Besonderheit von Springbank ist die Verwendung von traditionellen Worm Tub-Kondensatoren an einer der Spirit Stills. Die meisten modernen Brennereien verwenden moderne Shell-and-Tube-Kondensatoren, aber Springbank bewahrt diese alte Technologie.
Ein Worm Tub ist ein großes, mit kaltem Wasser gefülltes Becken, in dem sich eine spiralförmige Kupferleitung (der "Worm") befindet. Der Dampf aus der Brennblase fließt durch diesen Worm, kühlt schnell ab und kondensiert zu flüssigem Alkohol. Da die Kontaktzeit zwischen dem Dampf und dem Kupfer im Worm Tub kürzer ist als bei modernen Kondensatoren, behält der Spirit mehr schwere Öle und Kongenere, was zu einer reichhaltigeren, öligeren Textur und einem volleren Geschmack beiträgt.
Reifung in Campbeltown – Das Klima macht den Unterschied
Springbank reift seinen gesamten Whisky vollständig in Campbeltown, was in der heutigen Whiskyindustrie eine Seltenheit ist. Viele große Brennereien lagern ihre Fässer in zentralen Lagerhäusern an anderen Orten, aber Springbank besteht darauf, dass der Spirit in der einzigartigen Umgebung von Campbeltown reift.
Die Brennerei verfügt über acht Lagerhäuser vor Ort – sechs traditionelle Dunnage-Lagerhäuser und zwei moderne Regallagerhäuser –, die etwa 13.500 Fässer beherbergen. Die traditionellen Dunnage-Lagerhäuser sind niedrige, erdgeschossige Steingebäude, in denen die Fässer maximal drei Lagen hoch gestapelt werden. Diese Bauweise schafft ein kühles, feuchtes Umfeld mit konstanten Temperaturen, das eine langsame, gleichmäßige Reifung fördert und extreme Temperaturschwankungen minimiert.
Das maritime Klima von Campbeltown spielt eine entscheidende Rolle in der Charakterbildung des Whiskys. Die Nähe zum Meer, die salzhaltige Luft und die moderate Temperatur beeinflussen den Reifungsprozess. Die kühlen, feuchten Bedingungen führen zu einer langsameren Verdunstung (dem sogenannten "Angel's Share") und ermöglichen eine subtilere Interaktion zwischen dem Spirit und dem Fass.
Fassauswahl und Fassmanagement
Die Fassauswahl ist einer der wichtigsten Faktoren, die den endgültigen Geschmack eines Scotch Whisky bestimmen. Springbank verwendet eine vielfältige Palette von Fasstypen, um die gewünschten Geschmacksprofile zu erreichen:
Ex-Bourbon-Fässer: Die Mehrheit der Springbank-Whiskys reift in ehemaligen amerikanischen Bourbon-Fässern aus amerikanischer Eiche. Diese Fässer verleihen dem Whisky Noten von Vanille, Karamell, Kokosnuss und süßen Gewürzen. Springbank verwendet sowohl First-Fill-Fässer (zum ersten Mal nach Bourbon verwendet) als auch Refill-Fässer (mehrfach verwendet).
Sherry-Fässer: Oloroso- und Pedro-Ximénez-Sherry-Fässer aus Jerez, Spanien, werden häufig verwendet, um Tiefe, Reichhaltigkeit und dunkle Fruchtnoten hinzuzufügen. Diese Fässer verleihen dem Whisky Aromen von getrockneten Früchten, Nüssen, Schokolade und weihnachtlichen Gewürzen.
Portfässer, Rumfässer und Weinfässer: Für spezielle Editionen und limitierte Abfüllungen experimentiert Springbank mit verschiedenen Finish-Fässern, darunter Port Pipes, Rumfässer, Bordeaux-, Burgunder- und andere Weinfässer.
Die typische Reifezeit für Springbank-Whiskys beginnt bei 10 Jahren, wobei viele Abfüllungen 12, 15, 18, 21 oder sogar 25 Jahre alt sind. Das kühle, feuchte Klima von Campbeltown begünstigt diese längeren Reifezeiten.
"Nach Jahren mit Highlands und Speyside war Springbank wie ein Weckruf. Diese maritime Salzigkeit, kombiniert mit subtiler Torfnote – das ist ein Geschmacksprofil, das man nirgendwo anders findet. Campbeltown ist einfach einzigartig."
Abfüllung – Traditionell und authentisch
Nach der Reifung wird der Whisky zur Abfüllung vorbereitet. Auch hier folgt Springbank traditionellen Methoden. Die Brennerei verfügt über eine eigene Abfüllanlage vor Ort, die in einem umgebauten Teil der ehemaligen Longrow-Brennerei untergebracht ist.
Springbank verzichtet konsequent auf Kältefiltrierung (Chill Filtration) und die Zugabe von Farbstoffen (Caramel Colouring E150a). Die Kältefiltrierung wird in der Whiskyindustrie häufig eingesetzt, um zu verhindern, dass der Whisky bei niedrigen Temperaturen trüb wird, aber dieser Prozess entfernt auch natürliche Öle und Kongenere, die zum Geschmack und zur Textur beitragen. Durch den Verzicht auf diese Filtration bleiben alle natürlichen Aromen und die charakteristische ölige Textur erhalten.
Die Abfüllung bei Springbank erfolgt mit vielen manuellen Arbeitsschritten. Die Abfüllanlage kann nur sechs Flaschen gleichzeitig befüllen, bevor jede einzelne von Hand verkorkt, etikettiert und verpackt wird. Dieser langsame, arbeitsintensive Prozess steht in starkem Kontrast zu den hochautomatisierten Abfüllanlagen großer Brennereien, die Hunderte von Flaschen pro Minute verarbeiten können.
Die meisten Springbank-Abfüllungen haben einen Alkoholgehalt von 46 Prozent oder mehr, wobei viele Cask Strength-Abfüllungen (Fassstärke) zwischen 50 und 60 Prozent liegen. Diese höheren Alkoholgehalte bewahren mehr Geschmack und Charakter.
Nachhaltigkeit und Umweltverantwortung
In den letzten Jahren hat Springbank zunehmend Wert auf Nachhaltigkeit und Umweltverantwortung gelegt. Die Brennerei arbeitet daran, ihren ökologischen Fußabdruck zu reduzieren, indem sie Energie effizienter nutzt, Abfall minimiert und wo möglich lokale Ressourcen verwendet.
Das Wasser aus dem Crosshill Loch wird nachhaltig genutzt und nach der Verwendung gereinigt zurückgeführt. Die Brennerei arbeitet eng mit der lokalen Gemeinschaft zusammen und ist ein wichtiger Arbeitgeber in Campbeltown, wo sie etwa 90 Menschen beschäftigt – eine beträchtliche Zahl für eine Stadt dieser Größe.
Die manuelle Arbeitsweise, obwohl arbeitsintensiver, hat auch Umweltvorteile, da sie weniger energieintensive Maschinen erfordert und eine engere Kontrolle über den gesamten Prozess ermöglicht.
Die bewegte Geschichte von Springbank und Campbeltown

Die frühen Jahre – Von der illegalen zur legalen Destillation
Die Geschichte von Springbank ist untrennbar mit der Geschichte von Campbeltown und der Mitchell-Familie verbunden. Die Mitchell-Familie ließ sich erstmals in den 1660er Jahren in Campbeltown nieder und wanderte aus den schottischen Lowlands aus, wo einige Familienmitglieder als Mälzer arbeiteten. Diese frühe Beteiligung am Mälzen positionierte sie perfekt in der aufstrebenden Whiskykultur Campbeltowns.
Im 17. und 18. Jahrhundert war Campbeltown ein Zentrum für illegale Destillation von Uisge Beatha (dem gälischen Begriff für "Wasser des Lebens", aus dem sich das Wort "Whisky" ableitet). Die abgelegene Lage der Halbinsel Kintyre, die schwierige Erreichbarkeit für Steuereintreiber und die Nähe zum Meer für den Schmuggelhandel machten Campbeltown zu einem idealen Ort für illegale Destillateure.
Der Excise Act von 1823 war ein Wendepunkt. Dieses Gesetz senkte die Steuern auf legal produzierten Whisky dramatisch und ermutigte illegale Brenner, Lizenzen zu beantragen. Die niedrigeren Steuern und vereinfachten Lizenzierungsverfahren verwandelten Campbeltown von einem Zentrum der geheimen Produktion in eine legitime Whisky-Hochburg.
Archibald Mitchell betrieb zunächst eine illegale Brennerei auf dem Gelände, auf dem später Springbank entstehen sollte. Nach dem Excise Act entschied er sich, legal zu operieren. 1828 gründeten die Reid-Brüder, die durch Heirat mit den Mitchells verwandt waren, die Springbank Distillery offiziell auf diesem Gelände. Springbank erhielt ihre Lizenz und wurde die 14. lizenzierte Brennerei in Campbeltown.
Die Übernahme durch die Mitchells
Die Reid-Brüder gerieten in den 1830er Jahren in finanzielle Schwierigkeiten. 1837 übernahmen die Brüder John und William Mitchell, Söhne von Archibald Mitchell, den Besitz von Springbank von den Reids. Dies markierte den Beginn der ununterbrochenen Mitchell-Familienführung, die bis heute andauert.
Unter der Führung der Mitchell-Brüder florierte Springbank. Die Brennerei expandierte und modernisierte ihre Anlagen, während sie gleichzeitig traditionelle Produktionsmethoden beibehielt. 1872 gründeten John Mitchell und sein Sohn Alexander das Unternehmen J&A Mitchell & Company, um die Geschäftsführung zu formalisieren und die zukünftige Eigentümerschaft der Familie zu sichern
Campbeltowns Goldenes Zeitalter – Die "Whisky-Hauptstadt der Welt"
Das späte 19. Jahrhundert war das goldene Zeitalter für Campbeltown. Die Stadt erlebte einen beispiellosen Whisky-Boom, der sie zur inoffiziellen "Whisky-Hauptstadt der Welt" machte. Auf dem Höhepunkt in den 1880er und 1890er Jahren operierten über 30 legale Brennereien in und um Campbeltown – eine erstaunliche Konzentration für eine Stadt mit nur etwa 8.000 Einwohnern.
Als der Brennerei-Chronist Alfred Barnard 1885 Campbeltown besuchte, tourte er durch 21 Destillerien in der Stadt und war überwältigt von der Größe und dem Umfang der Operationen. Die 21 Campbeltown-Brennereien produzierten zu dieser Zeit etwa 9 Millionen Liter (2 Millionen Gallonen) Whisky pro Jahr. Barnard schrieb: "Campbeltown ist eine Art Whisky Dorado... eine Stadt, die aus Whisky gebaut wurde."
Der geschäftige Hafen von Campbeltown war ständig mit Schiffen gefüllt, die Scotch Whisky nach Glasgow, nach England und in alle Welt transportierten. Der schnelle Seeweg nach Glasgow, kombiniert mit lokalen Kohlevorkommen für die Beheizung der Brennblasen und ausreichend Gerste von der Halbinsel Kintyre, trieb den Boom an.
Viele berühmte Blended Scotch Whisky-Marken, darunter Johnnie Walker, verwendeten große Mengen Campbeltown-Malt in ihren Mischungen. John Walker aus Kilmarnock erkannte das wachsende Profil von Springbank und kaufte 1885 große Mengen des Malts für seine Blends. Dies trug wesentlich zur Bekanntheit und zum Erfolg von Springbank bei.
Der Erfolg von Springbank inspirierte andere Familienmitglieder. Archibalds Schwester Mary Mitchell errichtete 1834 die kurzlebige Drumore-Brennerei. 1872 gründete Williams Bruder William die benachbarte Glengyle Distillery, die bis 1925 produzierte.
Der katastrophale Niedergang – Vom Boom zum Zusammenbruch
So schnell wie Campbeltowns Aufstieg kam, so brutal war sein Fall. In den 1920er und 1930er Jahren kollabierte die Campbeltown-Whiskyindustrie fast vollständig. Mehrere Faktoren trugen zu diesem dramatischen Niedergang bei:
1. Verbesserte Transportverbindungen: Die Eröffnung der Highland-Eisenbahnlinie in den späten 1800er Jahren ermöglichte es Blendern in Glasgow, Edinburgh und London, konkurrierende Whiskys aus den Highlands und Speyside zu kaufen, die zuvor schwer zu transportieren waren. Campbeltown verlor dadurch seinen geografischen Vorteil.
2. Qualitätsverlust: In ihrem Bestreben, die Produktion zu maximieren und von den hohen Preisen zu profitieren, begannen einige Campbeltown-Brennereien, Abstriche bei der Qualität zu machen. Sie verwendeten minderwertige Zutaten, verkürzten die Reifezeiten und produzierten minderwertigen Whisky. Dieser "Campbeltown-Whisky" entwickelte einen schlechten Ruf, und Blender begannen, die gesamte Region zu meiden. Der Ruf der gesamten Region litt unter den Praktiken einiger weniger.
3. Die Prohibition in den USA (1920-1933): Die Vereinigten Staaten waren einer der größten Exportmärkte für schottischen Whisky. Als die Prohibition 1920 in Kraft trat, brach dieser wichtige Markt über Nacht zusammen. Während einige schottische Whiskys durch Schmuggler ihren Weg in die USA fanden, reichte dies bei weitem nicht aus, um die Industrie aufrechtzuerhalten.
4. Die Weltwirtschaftskrise: Die globale wirtschaftliche Depression der 1930er Jahre reduzierte die Nachfrage nach Luxusgütern wie Whisky weiter.
Die Kombination dieser Faktoren war verheerend. Von 34 Brennereien in Campbeltowns Blütezeit waren bis zu den 1930er Jahren nur noch drei aktiv: Springbank, Glen Scotia und Rieclachan. Bis in die 1960er Jahre waren nur noch Springbank und Glen Scotia übrig. Dutzende von Brennereien schlossen ihre Türen für immer, viele Gebäude verfielen oder wurden abgerissen.
Campbeltown verlor nicht nur seine Brennereien, sondern auch einen großen Teil seiner Bevölkerung. Arbeitslosigkeit und wirtschaftliche Verzweiflung zwangen viele Familien, die Stadt zu verlassen. Die einst geschäftige "Whisky-Hauptstadt" wurde zu einem traurigen Schatten ihrer selbst.
Springbank überlebt – Aber nicht ohne Kampf
Springbank überlebte diese dunklen Jahre, aber nicht ohne erhebliche Schwierigkeiten. 1926 war die Brennerei gezwungen zu schließen, da die wirtschaftlichen Bedingungen untragbar wurden. Die Familie Mitchell hielt jedoch an der Brennerei fest und hoffte auf bessere Zeiten.
1933, nach dem Ende der Prohibition in den USA, öffnete Springbank wieder. Die Wiederaufnahme der Produktion war ein mutiger Schritt in einer Zeit anhaltender wirtschaftlicher Unsicherheit, aber die Mitchell-Familie glaubte an die langfristige Zukunft von qualitativ hochwertigem Single Malt Scotch Whisky.
Die folgenden Jahrzehnte waren schwierig. Der Zweite Weltkrieg (1939-1945) unterbrach erneut die Produktion und den Export. Nach dem Krieg musste die schottische Whiskyindustrie wieder aufgebaut werden. Springbank konzentrierte sich in dieser Zeit hauptsächlich auf die Belieferung von Blended Whisky-Herstellern, da der Markt für Single Malts noch sehr klein war.
"Jedes Mal wenn eine neue Springbank-Abfüllung rauskommt, ist es wie Lotto spielen. Die Flaschen sind binnen Stunden weg. Aber wenn man eine ergattert, versteht man sofort warum – diese Qualität rechtfertigt jeden Aufwand."
1960 traf Springbank eine folgenschwere Entscheidung: Die Mälzböden wurden geschlossen, und die Brennerei begann, industriell gemälzte Gerste zu kaufen. Dies war eine rein wirtschaftliche Entscheidung – das Floor Malting war arbeitsintensiv und teuer, und die meisten anderen Brennereien hatten bereits auf industrielles Malz umgestellt.
Weitere Stilllegung und der Wendepunkt
Trotz der Wiedereröffnung nach der Prohibition war Springbank nicht immun gegen die Schwankungen des Whiskyhandels. Die schottische Whiskyindustrie erlebte in den 1970er und frühen 1980er Jahren eine schwere Krise. Überproduktion, gesunkene Nachfrage und wirtschaftliche Rezessionen in Großbritannien führten dazu, dass viele Brennereien schlossen oder ihre Produktion drastisch reduzierten.
Zwischen 1979 und 1987 war Springbank erneut stillgelegt. Dies war eine der dunkelsten Perioden in der Geschichte der Brennerei. Die Familie Mitchell stand vor schweren Entscheidungen über die Zukunft des Unternehmens.
Doch die Familie gab nicht auf. 1987 wurde die Entscheidung getroffen, Springbank wieder zu öffnen, aber mit einer radikal veränderten Strategie. Der damalige Eigentümer Hedley Wright, Ur-Ur-Urenkel von Archibald Mitchell, traf eine mutige und wegweisende Entscheidung: Springbank würde nicht mehr an Blender verkaufen, sondern sich ausschließlich auf die Produktion und den Verkauf von Single Malt Whisky unter eigenem Namen konzentrieren.
Dies war zu dieser Zeit eine revolutionäre Entscheidung. In den 1980er Jahren dominierten Blended Whiskys den Markt, und Single Malts machten nur einen kleinen Bruchteil der Verkäufe aus. Hedley Wright erkannte jedoch, dass die Zukunft im Premium-Segment lag und dass Springbanks einzigartiger Charakter und Geschichte am besten als Single Malt präsentiert werden konnten.
Renaissance – Die Wiedergeburt traditioneller Methoden
Die 1990er Jahre markierten den Beginn von Springbanks moderner Renaissance. Die Entscheidung, sich auf Single Malts zu konzentrieren, erwies sich als klug. Der weltweite Markt für Premium-Whisky begann zu wachsen, und Kenner und Enthusiasten suchten nach authentischen, charaktervollen Whiskys mit Geschichte.
1992 wurde eine weitere historische Entscheidung getroffen: Die Mälzböden wurden wiedereröffnet, mehr als drei Jahrzehnte nachdem sie 1960 geschlossen worden waren. Dies war ein klares Statement der Mitchell-Familie: Springbank würde zur traditionellen, handwerklichen Whiskyherstellung zurückkehren und sich von der industriellen Massenproduktion abheben.
Die Wiedereinführung des Floor Maltings war arbeitsintensiv und teuer, aber sie gab Springbank ein Alleinstellungsmerkmal, das keine andere Brennerei bieten konnte. Springbank wurde zur einzigen Brennerei in Schottland, die jeden Schritt der Produktion selbst durchführte.
Die Geburt von Longrow und Hazelburn
In den 1970er Jahren, noch vor der Stilllegung, hatte Springbank bereits begonnen, mit verschiedenen Produktionsstilen zu experimentieren. 1973/1974 produzierte die Brennerei zum ersten Mal einen stark getorften Whisky im Stil der Islay-Malts. Dieser Whisky wurde Longrow genannt, zu Ehren einer historischen Nachbarbrennerei, die von 1824 bis in die 1890er Jahre existiert hatte.
Der Longrow-Whisky wurde zunächst als Experiment betrachtet, aber er erwies sich als außergewöhnlich. 1985 wurde die erste offizielle Longrow-Abfüllung auf den Markt gebracht und wurde schnell zu einem Favoriten unter Liebhabern getorfter Whiskys. Longrow bewies, dass Springbank in der Lage war, völlig unterschiedliche Whisky-Stile zu produzieren, ohne die Qualität zu kompromittieren.
1997 wagte Springbank einen weiteren innovativen Schritt. Die Brennerei destillierte erstmals einen ungetorften, dreifach destillierten Whisky und nannte ihn Hazelburn, ebenfalls nach einer historischen Campbeltown-Brennerei (die von 1825 bis 1925 betrieb und zeitweise die größte Brennerei der Stadt war). Die erste Hazelburn-Abfüllung kam 2005 auf den Markt.
Mit diesen drei völlig unterschiedlichen Whiskys – dem mittelstark getorften, zweieinhalbfach destillierten Springbank, dem stark getorften, zweifach destillierten Longrow und dem ungetorften, dreifach destillierten Hazelburn – etablierte sich Springbank als eine der vielseitigsten und innovativsten Brennereien Schottlands.
Die Wiedereröffnung von Glengyle – Campbeltown lebt wieder auf
Im Jahr 2000 erwarb Hedley Wright die verfallenen Gebäude der ehemaligen Glengyle Distillery, die 1872 von seinem Vorfahren William Mitchell gegründet worden war. Die Glengyle-Brennerei hatte 1925 geschlossen und war seither ungenutzt geblieben. Die Gebäude waren in einem desolaten Zustand und mussten umfassend renoviert werden.
Nach umfangreichen Renovierungsarbeiten und der Installation von kupfernen Brennblasen, die aus der stillgelegten Ben Wyvis Distillery stammten, wurde Glengyle 2004 wiedereröffnet. Dies war die erste neue Brennerei in Campbeltown seit über 125 Jahren und ein symbolischer Meilenstein für die Region.
Der in Glengyle produzierte Single Malt konnte nicht "Glengyle" genannt werden, da dieser Name bereits als Marke geschützt war. Stattdessen wurde der Whisky Kilkerran genannt, nach dem alten gälischen Namen von Campbeltown: Kinlochkilkerran (was "Kopf des Sees bei der Kirche des Kieran" bedeutet).
Die erste Kilkerran-Abfüllung kam 2009 als "Work in Progress 1" auf den Markt, und 2016 wurde der erste vollständig gereifte Kilkerran 12 Jahre veröffentlicht. Die Wiedereröffnung von Glengyle und der Erfolg von Kilkerran haben Campbeltown neues Leben eingehaucht und dazu beigetragen, dass die Region 2009 ihren offiziellen Status als eigenständige Whisky-Region Schottlands zurückerhielt.
Hedley Wright und das moderne Erbe
Hedley G. Wright war die treibende Kraft hinter Springbanks Wiederaufstieg im späten 20. und frühen 21. Jahrhundert. Als Ur-Ur-Urenkel von Archibald Mitchell war er tief mit der Geschichte der Brennerei verbunden und verstand die Bedeutung der Mitchell-Familie für Campbeltown.
Unter seiner Führung weigerte sich Springbank, Abstriche bei der Qualität zu machen oder den einfachen Weg der Automatisierung und Massenproduktion zu gehen. Stattdessen verdoppelte Wright das Engagement für traditionelle Methoden, manuelle Arbeit und limitierte Produktion. Diese Philosophie machte Springbank zu einer Kultmarke unter Whisky-Enthusiasten weltweit.
Hedley Wright verstarb 2023 im Alter von 81 Jahren. Sein Tod markierte das Ende einer Ära, aber nicht das Ende der Mitchell-Familien-Führung. Der Besitz der Firma wurde in drei Treuhandfonds gelegt, um die langfristige Stabilität zu sichern, und ein Familienmitglied wurde in den Vorstand berufen. Diese Struktur stellt sicher, dass Springbank auch in der Zukunft seinen einzigartigen Charakter und seine Unabhängigkeit bewahren kann.
Springbank im 21. Jahrhundert – Kultstatus und globale Anerkennung
Im 21. Jahrhundert hat Springbank einen beispiellosen Kultstatus erreicht. Die Brennerei wird von Whisky-Kennern, Sammlern und Kritikern weltweit als eine der besten Brennereien Schottlands anerkannt. Limitierte Abfüllungen sind oft innerhalb von Minuten ausverkauft, und ältere Flaschen erzielen auf Auktionen hohe Preise.
Die Philosophie von Springbank – Qualität über Quantität, Tradition über Effizienz, Authentizität über Marketing – resoniert stark in einer Zeit, in der Verbraucher zunehmend handwerkliche, nachverfolgbare und authentische Produkte suchen. In einer Welt der Massenproduktion und Automatisierung steht Springbank als leuchtendes Beispiel dafür, dass es noch möglich ist, Dinge auf die alte, ehrliche Weise zu tun.
Die Geschichte von Springbank ist auch die Geschichte von Campbeltown. Während die Stadt vom Höhepunkt als "Whisky-Hauptstadt der Welt" mit 34 Brennereien zu fast völliger Bedeutungslosigkeit abstürzte, blieb Springbank standhaft. Die Mitchell-Familie hätte die Brennerei mehrmals verkaufen oder schließen können, entschied sich aber stattdessen, durchzuhalten und an ihre Vision zu glauben.
Heute, fast 200 Jahre nach ihrer Gründung, ist Springbank nicht nur ein Produzent außergewöhnlicher Whiskys, sondern auch ein Hüter der schottischen Whisky-Tradition, ein Symbol für Widerstandsfähigkeit und Familienverbundenheit, und ein lebendiges Denkmal für die goldene Ära von Campbeltown. Die Brennerei beschäftigt etwa 90 Menschen in einer Stadt mit 5.000 Einwohnern und ist ein vitaler Teil der lokalen Wirtschaft und Gemeinschaft.
Die Zukunft – Tradition bewahren, nach vorne blicken
Während Springbank fest in der Tradition verwurzelt ist, ruht sich die Brennerei nicht auf ihren Lorbeeren aus. Neue limitierte Abfüllungen, experimentelle Fassfinishes und innovative Ansätze zeigen, dass Springbank bereit ist, die Grenzen zu erweitern, ohne dabei ihre Kernwerte zu kompromittieren.
Die Nachfrage nach Springbank Whisky, Longrow und Hazelburn übersteigt bei weitem das Angebot. Die Brennerei könnte leicht ihre Produktion erhöhen, ihre Prozesse automatisieren und mehr Gewinn machen. Aber das würde bedeuten, die Seele von Springbank zu opfern. Stattdessen bleibt die Produktion bewusst limitiert, die Methoden bleiben manuell, und jede Flasche wird mit der gleichen Sorgfalt produziert wie vor Jahrzehnten.
Die Geschichte von Springbank ist noch lange nicht zu Ende. Solange die Mitchell-Familie und die engagierten Mitarbeiter der Brennerei ihrer Vision treu bleiben, wird Springbank weiterhin außergewöhnliche Single Malt Scotch Whiskys produzieren und die Tradition der handwerklichen Whiskyherstellung für zukünftige Generationen bewahren.
"Das Geniale: Du kannst drei komplett verschiedene Whiskys aus derselben Quelle probieren. Springbank für die Balance, Longrow für den Rausch, Hazelburn für die Eleganz. Jeder ist ein Meisterwerk für sich – aus einem einzigen Ort."
Warum Springbank Whisky kaufen? – Ein Fazit
Wenn du Springbank Whisky, Longrow oder Hazelburn kaufst, erwirbst du nicht nur eine Flasche Scotch Whisky. Du kaufst ein Stück schottischer Geschichte, das Ergebnis fast 200 Jahre alter Tradition, das Produkt von Handarbeit und Hingabe, und einen der authentischsten und charaktervollsten Single Malt Whiskys, die Schottland zu bieten hat.
Jede Flasche Springbank erzählt die Geschichte von Campbeltown, von der Mitchell-Familie, von den Höhen und Tiefen der schottischen Whiskyindustrie, und von der unbeirrbaren Überzeugung, dass Qualität und Tradition niemals geopfert werden sollten.
In einer Welt, in der die meisten Scotch Whisky-Marken von multinationalen Konzernen besessen werden und in hochautomatisierten Fabriken produziert werden, ist Springbank ein Leuchtfeuer der Authentizität. Hier wird Whisky noch so gemacht, wie es seit Jahrhunderten gemacht wird – mit den Händen, mit Geduld, mit Respekt für das Handwerk.
Ob du den ausgewogenen, komplexen Springbank, den intensiv rauchigen Longrow oder den eleganten, fruchtigen Hazelburn bevorzugst – jeder dieser Single Malts ist ein Meisterwerk der Whiskykunst und ein würdiger Vertreter der stolzen Tradition von Campbeltown Whisky.
Willkommen in der Welt von Springbank – wo Tradition lebendig ist und jeder Schluck eine Reise in die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der schottischen Whiskyherstellung darstellt.
Springbank-Abfüllungen sind auch hervorragende Geschenkideen für Whisky-Kenner und Sammler, die Wert auf Authentizität und Tradition legen.

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